Singapur
Diesmal fliege ich wieder von Berlin-Schönefeld. Karin bringt mich zum Flughafen. 18 Uhr geht der Flug ab und endet in Singapur um15.55 Uhr Ortszeit. Die Zeitverschiebung beträgt 7 Stunden, d.h. in Deutschland ist es bei meiner Ankunft erst 8.55 Uhr, natürlich einen Tag nach dem Abflug. Fast 15 Stunden Flug sind schon etwas belastend, auch wenn man den sehr guten Service von Singapur-Airlines mitrechnet.
Da ich im Flugzeug nicht schlafen kann, bin ich natürlich müde bei der Ankunft, aber die Eindrücke eines fremden Landes, die Neugier und die Sonne lassen mich hellwach erscheinen.
Mein Transfer ins Hotel verläuft reibungslos und dauert etwa
eine halbe Stunde. Mein Hotel ist mitten im Zentrum von Singapur
und mein Zimmer im 16. Stock des Wolkenkratzers.
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Gleich zu Beginn mache ich Bekanntschaft mit moderner Technik, denn ich bekomme keinen Zimmerschlüssel sondern eine elektronische Karte. Das Schloss erkennt automatisch, ob die Karte noch im Zimmer ist und damit kann ich mich nicht aussperren. Zwei Leuchtdioden zeigen den Zustand des Schlosses an. Pass, Flugtickets und Geld lege ich in den Safe in meinem Hotelzimmer. Auch der Safe ist elektronisch per Ziffernkombination gesichert, die man selbst wählen kann. Das heißt natürlich auch, dass einem niemand helfen kann, wenn man die Nummer vergisst. Dies steht auch groß und breit zur Warnung noch mal am Safe (natürlich auf englisch) und ich probiere das Ganze lieber erst noch mal ohne Inhalt. Der Safe schließt sich und eine Leuchtdiodenkette deutet eine Verriegelung an.
Der Blick vom 16. Stockwerk eines Hochhauses auf eine der Weltgrößten
Metropolen ist ein berauschender Anblick.
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Eine Art Markthalle, wie in vielen Großstädten, gibt es in Singapur natürlich auch, aber auch die ist hier irgendwie anders, wohl auch mehr auf Gastronomie als auf Markt eingestellt... |
Ein Spaziergang durch die City ist sehr angenehm, denn es ist alles sehr sauber, ungewöhnlich für eine Großstadt. Natürlich gibt es auch schäbige Ecken in Singapur, etwa dort wo die Abrissbirne tätig ist oder war. Die Leute benehmen sich anständig und schmeißen nichts auf den Boden oder besprühen irgendwelche Wände, allerdings steht auch überall, dass harte Strafen demjenigen blühen, der sich nicht daran hält. Wie in vielen westeuropäischen Ländern gibt es viele Cafes, wo man gemütlich sitzen kann, nicht alle mit moderner Architektur (Lau Pa Sat Festival Market), aus der Kolonialzeit. Man kann auch auf der Straße leckere Satay-Spieße verspeisen, die auf kleinen Holzkohlegrills bereitet werden. Meist hat der Verkäufer einen kleinen Wagen mit mehreren Grills.
| Am Singapore River sitzt man am Abend bei Musik und bunter Beleuchtung und kann seinen Träumen freien Lauf lassen. | ![]() |
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Wenn man um die Weihnachtszeit, so wie ich, die Orchard Road, die Einkaufsmeile(n) entlang schlendert, ist man beeindruckt von der meisterlichen Gestaltung der großen Kaufhäuser, die sicherlich auch keine Kosten gescheut haben, um dafür zu sorgen, dass man den Blick einfach nicht mehr abwenden kann. |
Naturverbundenheit beweisen die Singapurer durch die vielen Parks und der Erholungsinsel Sentosa.
Singapur ist für mich die erste Stadt der Welt mit dem Beweis, dass die Kombination von Hi-Tech, Natur und hoher Wirtschaftlichkeit, Sauberkeit und Gemütlichkeit sowie die Integration verschiedenster Rassen und Religionen, keine Illusion sein muss.
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letzte Änderung am: Sonntag, 13. Februar 2000