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Meine Reise führt mich vom Flughafen im Süden bis in den Norden der Insel, zum 'Cap Malheureux'. Dort ist mein kleines bescheidenens Hotel 'Coin de Mire', gut versteckt als kleine Häuschen in einer parkähnlichen Anlage. Nebenstehende Kirche steht am 'Cap Malheureux'. Die Straße zum Cap ist zwar asphaltiert, aber es gibt kaum einen Seitenstreifen zum Laufen. Vom Hotel aus sind es vielleicht 2 bis 3 Kilometer bis zur Kirche. Das Laufen am Strand ist fast unmöglich, denn es gibt fast überall private Villen mit dem Grundstück bis zum Strand. |
| Fast überall auf Mauritius kann man von November bis Januar rot blühende Bäume sehen. Die Blüten der Bäume liegen überall auf den Straßen. Es handelt sich wohl um den sogenannten 'Flammenbaum' (Flamboyant) oder 'Delonix regia'. Ich kenne Mauritius ja nur, wenn es auf den Sommer zugeht, also im Dezember, aber im Dezember zumindest scheint Mauritius über alle Maßen zu blühen. Es sieht vielerorts sehr schön aus. Die Sonne ist zwar sehr stark, aber kurze Regenschauer und Bewölkungen bringen oft etwas Erleichterung. Die Sonne bleibt aber wie in den Tropen üblich, selten länger hinter Wolken verborgen. |
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Mauritius hat viele schöne, weiße Strände, wie hier in Peribere. Die Strände sind oft flach und feinsandig. Weit hinaus auf offene Meer reicht das Korallenriff mit schönen Korallen, die man beim Schnorcheln oder auch vom Kajak oder Glasbodenboot aus sehen kann. Das Wasser macht nicht den Anschein, verschmutzt zu sein, im Gegensatz zu den Straßenrändern. Wo schöner weißer Strand ist, da gibt es auch die Möglichkeit, Lebensmittel zu kaufen. Im Dezember zumindest gibt es die leckeren Litschis für ein Zehntel des Preises in Deutschland, Ananas, Avocados und Bananen und Getränke daraus gibt es in großen Mengen. |
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Port Louis hat viele Gesichter. Modernste Technik und fehlende Kanalisation liegen nah beieinander. Die Gesichter von Port Louis sind so unterschiedlich wie die vielen Religionen, die hier vertreten sind, wie der Unterschied zwischen arm und reich. Eine Busfahrt vom Cap Malheureux bis Port Louis dauert länger als eine Stunde. Es sind vielleicht 20 Kilometer. Die Busse stinken und klappern, aber eine Fahrt vom Norden bis nach Port Louis kostet gerade mal ca. eine Mark. Wenn es mehr kosten würde, könnte es vielleicht ein Bus mit Katalysator sein, aber dann könnten sicher viele nicht mehr mitfahren. In Port Louis herrscht ein scheinbares Durcheinander, aber dennoch hat alles seinen Platz und seine Regeln. Man kann sich sicher und frei bewegen. Touristen kann man wenigstens hier nicht immer sofort erkennen, denn es leben auch viele Weiße hier. Die meisten Menschen hier müssen aber indo-chinesischer Abstammung sein. Man kann fast alles kaufen, was man sich vorstellen kann. Die Verkaufsräume reichen vom Straßenrand über Holzhütten mit gestapelten und im Weg liegenden Kleidern, kleinen 'Tante Emma' Läden bis zu gefliesten, sauberen Boutiquen. |
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| Markt unter einem Banyanbaum | Waterfront-Shopping-Center | Verkehrs- und Geschäftsstraße | Chinatown |
| Sehenswürdigkeiten im Südwesten der Insel sind auf jeden Fall 'Trou aux Cerfs', ein erloschener Vulkan mit einer phantastischen Flora und einem sumpfigen Kraterboden, etwas weiter südlich das 'Mare aux Vacoas', ein 600m hoch gelegener, großer Binnen-See und Wasserreservoir der Insel für Notfälle. 'Grand Bassin', ebenfalls ein heiliger See der Hindus und zu Festtagen der Hindus wichtige Pilgerstätte. Hier befinden sich auch Hindutempel mit den neun Göttern. Das Wasser des heiligen Sees darf man nicht trinken und die Fische nicht angeln. Viele Hindus glauben an eine unterirdische Verindung zum heiligen Fluss Ganges in Indien. Der 'Schwarze Fluss' hat ein gigantisches Tal gegraben, hat im Umfeld schöne kleine Wasserfälle und Wald, soweit das Auge reicht. 'Die farbige Erde' von Chamarel ist ein ebenfalls lohnendes Ziel, genauso wie das Restaurant 'Le Chamarel' mit einem wunderschönen Blick von den Bergen auf die West-Küste. An der Westküste gibt es Mangroven, die einzigen Bäume, die im Salzwasser Fuß fassen können. | |||
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| Vulkankrater Trou aux Cerfs | Hindu-Tempel am Grand Bassin | farbige Erde bei Chamarel | das Tal des Black River |
| Die Nationalflagge von Mauritius hat die Farben rot (für das Blut, was bei allen Menschen gleich ist, obwohl hier so viele Menschen aus unterschiedlichen Religionen und Hautfarben zusammen leben), blau (für das Meer), gelb (für die Sonne) und grün (für die Flora der Insel). Auch die Kleidung der Touristenführer ist mit den Nationalfarben der Republik versehen. |
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| Vogelparadies | Bambus | Kokosnuss | der Autor |
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letzte Änderung am: Sonntag, 31. Dezember 2000