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Petrosawodsk liegt am Onegasee, der im Januar zugefroren ist. Man kann über den See laufen, aber er ist ziemlich groß. Schiffe liegen im Hafen. Ich laufe zusammen mit der Petrosawodskerin Natascha, die sich auskennt, etwas auf den See hinaus. Wenn man durch die Stadt schlendert, entdeckt man eine ganze Menge Kirchen, die schön gepflegt sind und einen Park haben. Jede Kirche hat einen eigenen Stil. Meist ist die Kirche aus Holz.
Wenn man lange läuft, ist es kalt, auch wenn man einen netten Begleiter hat, der alles gut erklärt und seine Stadt liebt. Ein Cafe oder Restaurant ist schwer zu finden. Taxis fahren in der Stadt herum, große helle Gebäude dienen den Behörden, sind Museen oder Theater. Sie sind meist gewaltig, schön verziert und zeigen auch hier im Norden den russischen Baustil.
Verlässt man die Stadt in Richtung Norden, folgt sofort eine Schnee-, Eis- und Waldwüste. Wir halten in Kiwatsch, an einem Wasserfall mitten in landschaftlich schönster Gegend. Alles ist verschneit, unberührt und kalt. Die Sonne scheint und scheint alle Kraft verloren zu haben.
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Petersburg ist eine sehr bekannte, große und ruhmreiche Stadt. Die historischen Gebäude sind ohne Zahl. Die
Ermitage, einer der größten Gemäldegalerien der Welt, beherbergt Schätze von unsagbarem Wert alter und neuer Meister. Aber auch die Stadt selbst ist eine Galerie, angefüllt mit Kunstwerken der Architektur.
Sucht man die Menschen der Millionenstadt, so muss man nicht lange laufen. Irgendeine U-Bahnstation im Zentrum lässt keinen Zweifel am Bevölkerungsreichtum Petersburgs.
Man wird getroffen vom größten Widerspruch der Gesellschaft, von diesem Reichtum des Landes und der Armut der Menschen.
Die Abflüsse der Dachrinnen enden nicht in der Kanalisation, sondern auf dem Fußweg. Im Kaufhaus sitzen viel zu viele Verkäuferinnen in einem undurchsichtigem
Verkaufssystem.
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letzte Änderung am: Sonntag, 13. Februar 2000